Prosa dich selber, du Pfeife.


Fass mich, wenn du greifen kannst,
lass mich, wenn du willst.
Hunger nicht die Sehnsucht aus,
die du grade stillst.

Schreib mir, wenn du Wörter hast,
schreib mir, auch wenn sie dir fehlen,
Zwischen Zeilen der Bedeutung
kannst du dir die deine wählen.

Leuchte mir im Traume ein,
Fall mir morgens auf die Füße,
Mach die Schwere dieser Welt
in geheimnisvolle Süße.

Sing mir schöne Lieder vor,
schweig mir jede Melodie:
Noten brauchst du nicht zu lesen,
Ich verstand das auch noch nie.

Lass die Tür ein bißchen offen,
schleicht sich dann ein Schatten ein:
Lass ihm Licht, sonst will er fort,
lass mich kurz der Schatten sein.

Tropft der Regen dir ans Fenster
lass es regnen eine Nacht.
Tanz, im Regentropfentakt,
Wenn dich tanzen glücklich macht.

Fass mich, wenn du greifen kannst,
lass mich, wenn du willst.
Mach die Sehnsucht nicht zu satt,
die du grade stillst.

(Denken Sie sich bitte jetzt alle ein Ende. Gute Nacht.)

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