Der Krieg.


Wir standen uns einst gegenüber
und wussten nicht recht was uns treibt
Es war wohl der Schatten des Windes
Der nach jedem Sturme noch bleibt.

Da hieß es: ihr Hunde müsst kämpfen!
Doch wollten wir beide viel mehr:
So rieben sich unsere Knochen
und uns’re Herzen sie waren so schwer.

Dann packtest du all deinen Mut:
Ein Wille, so kühn wie naiv:
doch war noch, du wirst dich erinnern,
Mein Herz ein versiegelter Brief.

Und jeder Vernunft widersprechend,
den Degen in deiner Hand,
Hast du einen Kampf ausgefochten
hinein in ein besseres Land.

Das Siegel ist langsam gebrochen
Mein Wille ist immer noch hier:
Und zweifelst du weiter im Stillen,
im stillen bin ich jetzt bei dir.

Und jenseits all uns’rer Grenzen
dringt lachend die Kunde zu dir:
Die Tränen, belohnen dich heute:
Denn über uns schwebt jetzt das Wir.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s