Achtundzwanzig Fragen – Erich Fried.


„Ich habe sieben Fragen:
Wie kannst du glücklich werden?
Ich habe sechs Fragen zu fragen:
Wie wird es den Menschen gehen?
Ich habe fünf Fragen
(eine für jeden Finger):
Wie kann ich die Zeit ertragen
bis wir uns wiedersehen?
Ich habe vier Fragen
(für dich) nach vierblättrigem Klee
Ich habe drei Fragen
(die alten) für dich nach deinen drei Wünschen
Ich habe zwei Fragen:
was ich dir sein und nicht sein darf?
Ich habe eine Frage:
Wie ich dich glücklich seh?“
(von Erich Fried)

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Achtundzwanzig Fragen – Erich Fried.

  1. Analyze

    Obwohl es bei weitem nicht mein Lieblingsgedicht von ihm ist, weil er noch so viele andere tolle geschrieben hat, ist es immer noch verdammt schön.

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